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C O N S I D E R A T I O

Geschätzte Interessenten!

In Kooperation mit dem Russischen Kulturinstitut Wien, 4., Brahmsplatz 8:

Donnerstag, 17.1.2019, 19-20:30 Uhr

im Russischen Kulturinstitut.

(in deutscher Sprache)
 
Vortrag des mehrfach ausgezeichneten russisch-deutschen Lyrikers und Übersetzers Alexander Nitzberg über "Die einsame Priesterin. Leben und Werk der Gräfin Ewdokija Rostoptschina".


Im Mittelpunkt des Abends stehen Leben und Werk von Ewdokija Rostoptschina (1811-1858), der bedeutendsten russischen Dichterin des 19. Jahrhunderts, deren von Alexander Nitzberg herausgegebene erste deutsche Werkausgabe unter dem Titel Die Menschenfeindin in einigen Tagen im Wiener Klever Verlag erscheint. Das tragische Schicksal dieser einzigen weiblichen Stimme des Puschkin-Kreises, dieser intimen Freundin Michail Lermontows, Nikolai Gogols und Wassilij Schukowskis, soll dem erzwungenen Vergessen entrissen werden. Gerade angesichts der vielen heutigen gesellschaftlichen Spaltungen ist Rostoptschinas Lebensweg in unserer Zeit besonders brisant.


»Ich sah mich um und erkannte: Ich bin allein, das heißt: unvoreingenommen, unabhängig. Doch gegen mich erheben sich Parteien, stark nur durch ihre bloße Anzahl, die mich zerreiben, wie zwei Eisschollen ein armes Bötchen. ... Da habe ich den Kampf angenommen, den Fehdehandschuh aufgehoben und habe mich mit der Don-Quijoteschen Selbstentsagung allein gegen alle gestellt, angetrieben von der Lauterkeit meiner Absichten und der Unbestechlichkeit meiner Überzeugungen.«


Ewdokija Rostoptschina an den Verleger Michail Pogodin




»Das Schicksal hat dich her verschlagen,

ins kalte nordische Gefild,

gleich einem fremden Götterbild,

gleich einem Trost an trüben Tagen.«


Michail Lermontow an Ewdokija Rostoptschina



Eintritt frei.

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Samstag, 19.1.2019, 17-18 Uhr

im "Quo vadis?", 1., Stephansplatz 6 (im Durchgang zwischen Stephansplatz und Wollzeile):

Wolfgang Vasicek liest aus Rainer Maria Rilkes "Stunden-Buch".

Rilkes "Stunden-Buch" läßt - nicht zuletzt unter dem Eindruck zweier Rußland-Reisen (1899 und 1900) gemeinsam mit Lou Andreas-Salome -  poetisch und plastisch eine Welt erstehen, in der das Band zwischen Gott, Volk und Land noch intakt ist.

Eintritt frei.

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Eine Auflistung unserer bisher durchgeführten Veranstaltungen finden Sie hier.
     
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Vergiß die Zeit! Vergiß die Meinungen! Erhebe dich ins Grenzenlose! Und wohne im Grenzenlosen!

(Dschuang Dsi)
© Wolfgang Vasicek
Hinweisen möchten wir auf Europas Kulturzeitung "Lettre International", dessen Texte die Vielfalt und das hohe Niveau europäischen und internationalen Kulturdiskurses bezeugen.

На русском:
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© Johanna Zeh

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